Heimatmuseum Hornburg
... mehr als ein Museum

    

Der Förderkreis Heimatmuseum ist auf Initiative des Rektors der hiesigen Grund- und Hauptschule am 11. 12. 1970 mit dem Ziel gegründet worden, in Hornburg ein Heimatmuseum zu errichten, das als kulturelle Begegnungsstätte und der Belebung des Fremdenverkehrs dienen sollte.



Am 29. April 1972 wurde im alten Schulgebäude, das in einjähriger Arbeit und .ohne behördliche Hilfe vom Förderkreis renoviert und damit vor dem Abriss bewahrt wurde, das Heimatmuseum eröffnet. Die Exponate waren von der Bevölkerung gestiftet worden. Dr. Hagen und Dr. Schultz vom Braunschweiger Landesmuseum unterstützten den Förderkreis mit ihrem Rat. Große Hilfe wurde von den Besitzern der Burg geleistet, wobei der Kunstmaler Claus Arnold besondere Erwähnung verdient.

Am 15.6. 1973 konnte nach fünfmonatiger Vorbereitung als weitere Abteilung des Museums im Beisein des Hildesheimer Bischofs Heinrich Maria Janssen der Papst- Clemens-Gedächtnisraum eingeweiht werden.


Bis zu seiner vorläufigen Schließung im Dezember 1975 waren im Museum über 15000 Besucher gezählt worden, davon 1975 allein 7.000.1976 wurde das Museum aus Mitteln des Bonner Konjunkturprogramms saniert, u. a. wurde das Gebäude mit einer Zentralheizung ausgestattet, so dass künftig auch eine Öffnung des Museums in den Wintermonaten möglich ist. Die Sanierungsmaßnahmen hinterließen dem Förderkreis jedoch leere Räume ohne jegliche Einrichtung.    

Die im Winter 1975/76 schnell durchzuführende Auslagerung der Exponate und der Exponatträger verursachten manchen Schaden. Inzwischen wurden weitere Ausstellungsstücke gesammelt.

Wiederum in Eigenarbeit und mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung wurde das Museum, das nunmehr über 700 m² Ausstellungsfläche verfügt, neu eingerichtet und am 29.4.1977 wiedereröffnet. Die Kosten der laufenden Unterhaltung werden vom Förderkreis getragen.

Neben den seit 1972 und 1973 bestehenden Abteilungen sind hinzugekommen das Informationszentrum "Grenze zur DDR", das vom Nds. Ministerium für Bundes- angelegenheiten finanziert wurde und die Abteilung Fachwerkbau, die von den Diplomingenieuren Thumm, Hermann und Jung der "Arbeitsgruppe Altstadt" aus Braunschweig eingerichtet worden ist.

Dem Vorstandsmitglied und Fachberater für Einrichtung und Ausgestaltung des Museums, Dietfrid Berndt, ist es mitzuverdanken, dass das Hornburger Heimatmuseum nichts von seiner ursprünglichen Originalität und Volkstümlichkeit verloren hat.

Die Mitglieder Paul Linke, Ewald Lochau und Walter Zakravsky haben durch ihr Fachkönnen wesentlich zum Gelingen der inneren handwerklichen Ausgestaltung  beigetragen.

Auch den vielen anderen hier nicht namentlich aufgeführten Mitgliedern, die tatkräftig mitgeholfen haben, gehört Dank und Anerkennung. Ohne sie hätte das große Werk nicht vollendet werden können. Bitte beachten Sie dazu die Ehrentafel in der Eingangshalle.

Das als Außensteile dem Heimatmuseum angegliederte Biedermeierhaus, Burggraben 7, zeigt eine komplette Hornburger Wohnungseinrichtung aus der Zeit um 1900. Das Haus wurde am 17.4. 1976 eingeweiht und hatte bis Oktober des gleichen Jahres 4000 Besucher.

§ 2 der Satzung des Förderkreises lautet:
Die Tätigkeit des Förderkreises ist gemeinnützig. Seine Aufgabe ist, historisch wert- volle Gegenstände zu sammeln und zu pflegen, sie allen Menschen zugänglich zu machen und der Nachwelt zu erhalten. Der Förderkreis soll außerdem denkmal- pflegerisch wirken.

Darüber hinaus trägt der Förderkreis zur Belebung gesellschaftlicher und kultureller Veranstaltungen in Hornburg bei.



Eintrittspreise

Heimatmuseum:

  • Erwachsene      1,50 €
  • Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei
  • ab 14 Jahre      1,50 €
  • Gruppen ab 10 Personen  1,00 €
  • Führungen bis 10 Personen 10,00 €
  • Führungen über 10 Personen 10,00 € plus pro Person 1,00 €


Biedermeierhaus:

  • Der Eintritt  ist frei.
  • Der Verein freut sich jedoch über eine kleine Spende zum Erhalt des Biedermeierhauses

Museum